Cerebralparese

Unter einer Cerebralparese versteht man eine Schädigung des sich entwickelnden unreifen Gehirns in seiner wichtigsten Entwicklungszeit, und zwar vor, während oder kurz nach der Geburt.

Folgen sind Mehrfachbehinderungen mit möglicher Störung der Motorik, Wahrnehmung, Sprache, des Verhaltens und der kognitiven Funktionen
sowie Epilepsie. Am häufigsten sind die Störungen der Motorik mit erhöhter Muskelspannung, der Spastik, sowie abnormen Haltungs- und Bewegungsmustern, die zur Einschränkung der Gehfähigkeit, der Handfunktion sowie des Sprechens führen.

Auch durch einen Unfall kann eine solche Mangelversorgung des Gehirns verursacht werden, die dann zu einem vergleichbaren Krankheitsbild führt. Menschen mit einer durch Unfall erworbener Hirnschädigung werden ebenfalls im ICP München behandelt und gefördert.

In seiner Ausprägung ist jedes Krankheitsbild anders und fordert für
jeden betroffenen Menschen die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes, basierend auf dem gezielten Zusammenspiel unterschiedlicher Fachdisziplinen.

Unsere Fördermaßnahmen beginnen so früh wie möglich und unser übergeordnetes Ziel ist die soziale und berufliche Integration der betroffenen Menschen.