PRESSEINFORMATION   

Erweiterung für das MFZ Freimann nach nur einem Jahr

Neuartiges Konzept von Wohnen und mehr für Senioren und behinderte Menschen ist sehr gefragt

München, 23. November 2009. Es war ein ganz neues Konzept, das mit dem MFZ Freimann (Münchner Förderzentrum Freimann) im September 2008 eröffnet wurde: In dieser sozialen Einrichtung wohnen und leben Menschen mit Behinderung sowie Senioren unter einem Dach zusammen.

Hochrangige Politiker wie die Bayrische Staatsministerin Christa Stewens und Münchens 2. Bürgermeisterin Christine Strobl feierten am Mittwoch gemeinsam mit der ICP Gruppe die Einweihung des neuen MFZ Freimann (Münchner Förderzentrum Freimann) in der Burmesterstraße 26. Dabei wurde nach nur 18-monatiger Bauzeit (Baubeginn war im Winter 2007)  mit dem MFZ Freimann eine völlig neuartige soziale Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben: Hier wohnen und leben Menschen mit Behinderung sowie Senioren unter einem Dach zusammen. Das neue MFZ Freimann beherbergt Förderstätte, Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Wohnpflegeheim mit und ohne Tagesstruktur, Senioren-Wohnheim sowie Betreutes Wohnen in zwei Nachbarhäusern.

„Möglich geworden ist dieses Projekt auch durch den großzügigen Zuschuss von 1,2 Mio. Euro der Bayrischen Landesstiftung“, so Dr. Hans Beyrle, Geschäftsführer und Vorstand der ICP Gruppe, dem Trägerverein des MFZ. Der Rest der sich auf insgesamt 12 Mio. Euro belaufenden Baukosten stammt aus Eigenmitteln der ICP Gruppe bzw. wird aus Kapitalmarktmitteln finanziert.  

Wohnen und Arbeiten für behinderte Menschen – Pflegewohnheim für Senioren
Das Konzept, Senioren und Menschen mit Behinderung in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zu betreuen, ist ganz neu und schafft viele Vorteile: Die umfangreich angebotenen therapeutischen Einrichtungen wie Krankengymnastik, Sprach- und Ergotherapie sowie die umfassende medizinische Versorgung können von allen genutzt werden. Aber auch der soziale Aspekt ist ein wichtiger: Wo immer gewünscht, werden die Kontakte zwischen den Menschen mit Behinderung und Senioren gefördert. Kontakte, von denen beide Gruppen profitieren werden.

Dabei bietet das neue MFZ Freimann vielfältige Möglichkeiten für solche soziale Kontakte: Im großzügig angelegten Garten und Innenhof, im eleganten Speisesaal oder im Café oder in der großzügigen Vorhalle kann jeder, der möchte, Kontakte schließen und pflegen. Die klare bauliche Trennung von Senioren-Bereich und Werkstatt und Wohnheim für die behinderten Menschen garantiert eine ungestörte Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten für die Bewohner.

Lebenslanges Wohnrecht für Menschen mit Behinderung
Trägerverein des MFZ Freimann ist die ICP Gruppe, die seit über 50 Jahren in München bundesweit anerkannte Spezialeinrichtungen für körperbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterhält. Die Betroffenen werden von der ICP Gruppe durch ein vielseitiges und individuelles Betreuungsangebot in allen Lebensphasen gefördert - und das mit Erfolg. Mit der Fertigstellung des MFZ Freimann bietet die ICP Gruppe nicht nur Wohn- und Werkstattplätze für behinderte Menschen, sondern schließt auch eine letzte Betreuungslücke: die Versorgung von behinderten Menschen im Alter.

Das neue Münchner Förderzentrum Nord bietet ein Vollzeitwohnangebot für Menschen, die Eingliederungshilfe benötigen, aber aufgrund ihres Alters oder auch der Schwere der Behinderung keine Förderstätte mehr besuchen können. Für diese alten und behinderten Menschen wird es in dem Neubau ein Wohnpflegeheim mit Tagestruktur geben – und zwar ohne Altersbegrenzung. Mit diesem umfassenden Wohnangebot stellt die ICP Gruppe sicher, dass behinderte Menschen eine umfassende Versorgung mit Wohnmöglichkeit  von der Kindheit bis zum Lebensende erhalten können. Viele Eltern nutzen dieses Angebot und erwerben für ihre Kinder ein lebenslanges Wohnrecht beim ICP München und seinen angeschlossenen Institutionen.

Über die ICP Gruppe
Die ICP Gruppe betreut in ihren verschiedenen Spezialeinrichtungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit infantiler Cerebralparese (ICP), einer frühkindlichen Hirnschädigung, und anderen neuro-orthopädischen Erkrankungen. Ein vielseitiges, individuelles Betreuungsangebot für alle Lebensphasen stellt sicher, dass die Menschen mit Behinderung optimal und ganzheitlich gefördert werden. Ziel und Grundprinzip der Einrichtung ist es, die Betroffenen beruflich und sozial zu integrieren.