PRESSEINFORMATION

Integratives Kinderhaus der ICP Gruppe erweitert

Feierliche Einweihung mit Bürgermeisterin Christine Strobl

München,  im Oktober 2011. Kinderkrippe, Kindergarten und Kinderhort der IKF, einer Tochtergesellschaft der ICP Gruppe München (Integrationszentrum für Cerebralparesen) wachsen weiter. Denn die gestiegene Nachfrage an dem integrativen Ansatz der IKF, bei der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut und gefördert werden, machte zusätzliche Gruppen nötig. Dafür wurde das bestehende Gebäude in der Weilheimer Straße um zwei Etagen zu einem integrativen Kinderhaus aufgestockt, das am 12. Oktober unter Anwesenheit von Münchens 2. Bürgermeisterin Christine Strobl feierlich eingeweiht wird. Der Bürgermeisterin liegt der integrative Betreuungsansatz sehr am Herzen, weshalb sie sich für die Entwicklung der IKF (Integrative Kinderförderung) sehr interessiert und regen Anteil nimmt. Umrahmt wird der Festakt von Darbietungen der Kinder.

Gewachsener Bedarf an Kinderbetreuung
Um den gewachsenen Bedarf an integrativen Angeboten in der Kinderbetreuung nachzukommen, hat das ICP zudem Räume für zwei weitere Krippengruppen in der Konrad-Celtis-Straße angemietet und umgebaut. Hier ist auch Münchens erste inklusive Grundschule und der ihr angegliederte integrative Hort mit zwei Gruppen untergebracht. Zwei Kindergartengruppen haben im Hauptgebäude des Integrationszentrums ICP in der Garmischer Straße ihre Heimat. Insgesamt betreut die IKF (Integrative Kinderförderung) derzeit in ihren Einrichtungen in 14 Gruppen 200 behinderte und nicht behinderte Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren gemeinsam.

Integration und Förderung
Denn das ist das Konzept aller integrativen und inklusiven Angebote des neuen Kinderhauses: Hier werden alle Kinder, ob behindert oder nicht, gleichermaßen ganzheitlich gefördert. Dabei entwickeln sie sich beim gemeinsamen Spielen und Lernen weiter und erwerben ein hohes Maß an sozialen Fähigkeiten und positiven Grundeinstellungen. Schon die Allerkleinsten lernen, auf einander einzugehen und entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten sich gegenseitig zu unterstützen oder zu helfen. Die Integration wird auf diese Weise aktiv gefördert. Die behinderten Kinder erhalten zudem eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte pädagogische und pflegerische Betreuung. Träger der Einrichtungen ist die IKF GmbH (Integrative Kinderförderung), eine Tochtergesellschaft der ICP Gruppe.

Inklusive Grundschule mit integrativen Hort
Mit der inklusiven Grundschule, in der gemäß der UN-Konvention Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden, beschreitet die ICP Gruppe einen neuen Weg. In jeder Klasse werden neben 12 Regelschulkindern bis zu sechs Kinder mit Förderbedarf unterrichtet. Eine besonders intensive Förderung durch Grundschulpädagogen und Sonderschullehrer, sowie kleine Klassen stellen sicher, dass jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten lernt und Fortschritte macht. Seit September 2011 hat die Grundschule eine erste und eine zweite Klasse.

Ein der Schule angeschlossener integrativer Hort sichert eine hochwertige Ganztagsbetreuung. Hier erhalten die Kinder der inklusiven Grundschule neben einem Mittagessen eine individuell abgestimmte pädagogische Betreuung. Entsprechend dem individuellen Förderbedarf der Kinder kümmern sich Heilpädagogen und Erzieher sowie bei Bedarf auch Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten um die Kinder und ihre Bedürfnisse.

Über das ICP München
Das ICP München ist eine bundesweit einmalige Spezialeinrichtung für rund 450 Kinder und Jugendliche mit infantiler Cerebralparese und anderen neuro-orthopädischen Erkrankungen. Kinder und Jugendliche erhalten hier unter ärztlicher Leitung eine ganzheitliche Förderung und ein vielseitiges, individuelles Betreuungs-angebot – von der integrativen Kinderkrippe über die Förderschule, Tagesstätte und Wohnheim bis zur Ausbildung im Berufsbildungswerk. Ziel und Grundprinzip der Einrichtung ist es, die Betroffenen beruflich und sozial zu integrieren.