PRESSEINFORMATION   

Karin Seehofer zu Besuch im ICP München

Bayerns First Lady informiert sich über Arbeit mit behinderten Kindern

München, 20. Juni 2010. Hohen Besuch empfing das ICP (Integrationszentrum für Cerebralparese) in der Garmischer Straße am letzten Donnerstag: Bayerns First Lady Karin Seehofer informierte sich während einer Hausführung über die Arbeit des ICP mit behinderten Kindern und Jugendlichen. Dabei wurde sie mit einem Lied und einer kleinen Tanzaufführung von den Kindern begrüßt, die sich sehr über die prominente Besucherin freuten.

Bei der anschließenden Besichtigungstour durch das Haus lernte Karin Seehofer die verschiedenen Abteilungen und die ganzheitliche Förderung der Kinder und Jugendlichen im ICP kennen  und konnte sich vor Ort überzeugen, wie erfolgreich die Synthese von medizinisch-therapeutischer Behandlung und Sonder- und Heilpädagogik funktioniert und so auch schwerst-mehrfachbehinderte Kinder ganz individuell gefördert werden.

Besonders angetan war die Gattin des Bayerischen Ministerpräsidenten von dem Berufsbildungswerk im ICP, in dem Jugendliche und  junge Erwachsene mit einer Behinderung einen Beruf erlernen können – ein wichtiger Schritt in ein selbstständiges und selbst bestimmtes Leben. Die meisten der Absolventinnen und Absolventen finden nach absolvierter Berufsausbildung im BBW (IHK-Prüfung) eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Karin Seehofer war von dem Konzept des ICP sehr angetan. „Ich bin beeindruckt, was den Menschen mit Behinderungen hier geboten wird und was sie hier für Chancen erhalten.“

Über das ICP München
Das ICP München ist eine bundesweit einmalige Spezialeinrichtung für rund 450 Kinder und Jugendliche mit infantiler Cerebralparese und anderen neuro-orthopädischen Erkrankungen. Kinder und Jugendliche erhalten hier unter ärztlicher Leitung eine ganzheitliche Förderung und ein vielseitiges, individuelles Betreuungs-angebot – von der integrativen Kinderkrippe über die Förderschule, Tagesstätte und Wohnheim bis zur Ausbildung im Berufsbildungswerk. Ziel und Grundprinzip der Einrichtung ist es, die Betroffenen beruflich und sozial zu integrieren. Ab September gibt es im ICP auch eine inklusive Grundschule, in der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet und gefördert werden.