Presseinformation

Berufsinformationsmesse im ICP München

Wege in die Zukunft für Jugendliche mit Körperbehinderung

„Schule – und was dann?“ so lautet der Titel der Berufsinformationsmesse, die am 16. März 2011 von 13 bis 17 Uhr im ICP München in der Garmischer Straße 241 bereits zum vierten Mal stattfindet. Angesprochen sind Schüler zwischen 12 und 17 Jahren mit Körperbehinderung, die sich über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren möchten. Interessierte Schüler und deren Eltern können sich einen Überblick über verschiedene Ausbildungsberufe, weiterführende Schulen, aber auch Berufsvorbereitende Maßnahmen verschaffen.

In Fachvorträgen ab 13.15 Uhr werden spezielle Angebote genau erläutert, zudem geben Führungen durch das ICP und die Lebenshilfe Werkstatt Einblicke über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Abgerundet wird das Informationsangebot durch einen speziellen Workshop für Jugendliche um 14:30 Uhr sowie durch die Vertreter der Agentur für Arbeit, die die Fragen der Schüler und Eltern beantworten. Informationsstände von verschiedenen Berufsschulen und Berufsbildungswerken sowie Werk- und Förderstätten und Wohnangebote zeigen umfassend, welche Ausbildungs- oder sinnvolle Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten es für Jugendliche mit einer Behinderung gibt.

Zum ersten Mal dabei: Betriebe des 1. Arbeitsmarkts
Aussteller sind die Münchener Körperbehinderten Einrichtungen, die in diesem Jahr zum ersten Mal durch Integrationsfirmen und Betriebe des ersten Arbeitsmarkts ergänzt werden. So stellen sich beispielsweise die Rechtsschutzversicherung D.A.S sowie die IVS, die Integrationsfirma des ICP, vor und informieren über ihre Ausbildungs- und Arbeitsangebote.

Über das ICP München
Das ICP München ist eine bundesweit einmalige Spezialeinrichtung für rund 450 Kinder und Jugendliche mit infantiler Cerebralparese und anderen neuro- orthopädischen Erkrankungen. Kinder und Jugendliche erhalten hier unter ärztlicher Leitung eine ganzheitliche Förderung und ein vielseitiges, individuelles Betreuungsangebot – von der integrativen Kinderkrippe über die Förderschule, Tagesstätte und Wohnheim bis zur Ausbildung im Berufsbildungswerk. Ziel und Grundprinzip der Einrichtung ist es, die Betroffenen beruflich und sozial zu integrieren.