AUSBILDUNG ZUM HEILERZIEHUNGSPFLEGER

Ausbildung & Karriere

AUSBILDUNG & KARRIERE

Ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin /
zum Heilerziehungspfleger

Ab dem Schuljahr 2026 / 2027 bieten wir neben der praxisintegrierten Ausbildungsform auch die gegliederte Ausbildungsform an. Nachfolgend finden Sie alle Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten.
Absolventen der Luise-Kiesselbach-Fachschule für Heilerziehungspflege

Wünschen Sie sich einen abwechslungsreichen und erfüllenden Beruf mit hervorragenden Zukunftsperspektiven?
Sie möchten mit Menschen arbeiten und es liegt Ihnen am Herzen, anderen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen?

Entscheiden Sie sich für eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin oder zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger an der Luise-Kiesselbach-Fachschule der Stiftung ICP München und wählen Sie einen Berufseinstieg mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten. An unserer Fachschule lernen Sie in einem neuen, modernen Gebäude und erleben eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis in einer entspannten, wertschätzenden Atmosphäre.

Nutzen Sie diese sinnstiftende und zukunftsorientierte Ausbildung als Ihre Chance für einen Karrierestart in der Heilerziehungspflege!

Formen der Ausbildung

Zugangsvoraussetzungen

Folgende Einsatzmöglichkeiten finden Sie während Ihrer Ausbildung in der
Stiftung ICP München

Unsere Mitarbeitenden gestalten für die Kinder ein abwechslungsreiches und bereicherndes Programm. Neben der pädagogischen Betreuung und Aufsicht während der Lernzeiten umfasst dies auch gemeinsame Projekte, Spiele und Aktivitäten sowie eine gezielte individuelle Förderung. Die Angebote des integrativen Kinderhorts finden statt in vier Integrationsgruppen mit je maximal 18 Kindern, davon jeweils 3 bis 6 Kinder mit besonderem Förderbedarf.

Die Heilpädagogische Tagesstätte der Stiftung ICP München bietet eine auf spezifische Anforderungen abgestimmte individuelle Betreuung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderen Bedürfnissen. Für sie schaffen wir in unseren „Inseln“ eine unterstützende Umgebung mit insgesamt 168 Plätzen in drei Vorschulgruppen (3–7 Jahre) und 13 Gruppen im Schulalter (6–21 Jahre).

Das Schülerwohnheim der Stiftung ICP München bietet bis zu 36 Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen aus unserer Förderschule und unserer Heilpädagogischen Tagesstätte ganzjährig ein Zuhause. Unsere Mitarbeitenden ermöglichen ihnen ein „Daheim-Sein“ mit Sicherheit, Geborgenheit sowie professioneller Betreuung und Pflege. Zudem stehen wir in einem engen Austausch mit Eltern und Sorgeberechtigten, um Unterstützung und Entlastung zu bieten. Unser Ziel ist es, den betreuten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause und das Gefühl von Wohlbefinden zu schaffen, indem wir ihnen eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Wohnform für ein selbstbestimmtes Leben bieten.

Mit unseren Wohnangeboten unterstützen wir Auszubildende unseres Berufsbildungswerks, die einen langen Anfahrtsweg haben, auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Für sie bieten wir ein stufenweises Konzept von der Wohngruppe bis zum Einzelwohnen:

  • pädagogisch betreute Wohngruppen im Internat
  • Trainingswohngruppe im Internat mit stundenweiser Betreuung
  • Außenwohngruppe mit ein- bis zweimal wöchentlicher Unterstützung vor Ort

In unseren vollbetreuten Wohngruppen im Internat in München-Giesing wohnen jeweils zehn bis elf Jugendliche und junge Erwachsene in Wohngruppen, die hinsichtlich Alter, Geschlecht, Ausbildung und Schwere der Behinderung gemischt sind. Die Trainingswohngruppe befindet sich ebenfalls im Internatsgebäude und soll den Auszug in die Außenwohngruppe vorbereiten. Das Haus für die Außenwohngruppe (AWG) befindet sich in Vaterstetten. 

 

In unseren Förderzentren in Giesing und Freimann bieten wir Wohnheimplätze für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen an. Unser Leitsatz lautet „Wohnen heißt sich wohlfühlen“. Mit unseren Wohnangeboten im MFZ Giesing und im MFZ Freimann wollen wir Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte, weitgehend unabhängige Lebensführung ermöglichen. Dazu gestalten unsere Mitarbeitenden den Wohnheimalltag so, dass Privatsphäre, Intimität, Ruhe und soziale Gemeinschaft miteinander harmonieren. Dies umfasst alle Aktivitäten des täglichen Lebens innerhalb der Wohngruppe. Unser Ziel ist es, jederzeit eine ganzheitliche individuelle Pflege und Versorgung zu bieten. Dazu stellen wir sicher, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner bedarfsgerecht Hilfe, Beratung, Unterstützung und Begleitung in allen Belangen des täglichen Lebens erfahren. Zudem entwickelt unser Team ihre Perspektiven und Lebenswege im Zusammenleben mit anderen weiter. Unsere Mitarbeitenden helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern, ihre Hobbys und Interessen sowohl eigenständig als auch mit Begleitung zu verfolgen und bieten Freizeitaktivitäten wie Ausflüge und gemeinsame Veranstaltungen an.

In Giesing und Freimann bieten wir Menschen mit Hilfebedarf die Möglichkeit, in einer ambulant betreuten Wohnform selbstständig zu leben. Hier stehen aktuell zwölf rollstuhlgerechte Appartements mit individuellen Hilfeleistungen zur Verfügung. Viele Menschen mit Behinderung können durch unsere bedarfsgerechte ambulante Unterstützung in dieser unabhängigeren Wohnform leben. Dies sogar dann, wenn sie einen erhöhten Hilfebedarf haben. Unsere Mitarbeitenden im ambulant betreuten Wohnen (ABW) sind darauf spezialisiert, bei der Alltagsbewältigung zu helfen und die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Zudem stehen sie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Appartements auch bei der Freizeitgestaltung zur Seite. Ein Pflegedienst sorgt mit 24-Stunden-Rufbereitschaft dafür, dass rund um die Uhr in allen pflegerischen Belangen betreut wird.

Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) arbeiten können, unterstützen wir in unseren Förderstätten in Giesing und Freimann. Wir helfen ihnen dabei, ihre Neigungen und Kompetenzen in eine sinnvolle Arbeitstätigkeit einzubringen und geben ihnen eine Tagesstruktur. Unser Ziel ist es, die Teilnehmenden durch unsere Förderung nach Möglichkeit auf eine spätere Tätigkeit in einer WfbM vorzubereiten. Je nach Interesse erweitern die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten mit unserer Unterstützung in den Fördergruppen, wie der Fahrradwerkstatt oder der Kochfördergruppe. Unsere Angebote umfassen handwerklich-kreative und kognitive Bereiche, wobei speziell angepasste Maschinen und Softwareprogramme zum Einsatz kommen, um Fähigkeiten wie Rechnen, Lesen und den Umgang mit Neuen Medien zu fördern. Für Teilnehmende mit schwersten und mehrfachen Behinderungen bieten wir basale Förderangebote in speziell ausgestatteten Räumlichkeiten an, die alle Sinne ansprechen.

Unsere Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) im MFZ Freimann ist spezialisiert auf Menschen mit Cerebralparese und anderen neuroorthopädischen Erkrankungen. Wir bieten ihnen vielfältige Arbeitsbereiche, die wir auf die Kompetenzen und Bedürfnisse unserer Teilnehmenden abgestimmt haben. Zu Beginn nehmen Klientinnen und Klienten an Grund- und Aufbaukursen im Berufsbildungsbereich teil, um die erforderlichen Fertigkeiten zu erlernen. Unsere Mitarbeitenden helfen dabei, persönliche Fähigkeiten und Interessen zu erkennen, um die passende Zuordnung in die Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Ziel der WfbM ist es, die Leistungsfähigkeit zu entwickeln und durch berufsbildende Qualifizierungsmaßnahmen auf eine Arbeitsstelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Unser Angebot an Arbeitsmöglichkeiten umfasst unter anderem:

  • Bücherversand von neuwertigen und gebrauchten Büchern über Online-Plattformen
  • Abfüllen, Etikettieren und Verpacken von Flüssigkeiten auf modernen Anlagen
  • Montage von Baugruppen für Industrie und Handwerk
  • Prüf- und Kontrollarbeiten an Bauteilen
  • Büroarbeiten und EDV-Tätigkeiten wie Mailings und Internetrecherchen

Menschen mit körperlicher Mehrfachbehinderung benötigen im Alter adäquate Wohnangebote und eine speziell abgestimmte medizinische und pflegerische Betreuung. Das MFZ Münchner Förderzentrum Standort Freimann bietet ein innovatives Konzept eines integrierten Wohnbereichs. Mit langjähriger Erfahrung in der Behindertenhilfe und Seniorenpflege garantiert das MFZ ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen sowie hochprofessionelle Pflege bis ans Lebensende unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

In der sozialen Betreuung von älteren Menschen mit Behinderungen stehen die individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Basierend auf deren Biografie und zugeschnitten auf jeweilige Bedürfnisse und persönliche Vorlieben, gestaltet unser Team eine passende Tages- und Alltagsstruktur. So beabsichtigen wir, die Selbstwirksamkeit, die Selbstbestimmung sowie gesellschaftliche Teilhabe der Seniorinnen und Senioren zu fördern und tragen durch vielfältige Einzel- und Gruppenangebote entscheidend zu ihrem Wohlbefinden bei.

Wir orientieren unsere Betreuungsangebote an pädagogischen Prinzipien wie Selbstbestimmung, Personenzentrierung, Normalisierung, Teilhabe und Integration. Dabei nutzen wir unsere Ressourcen, um die individuellen Fähigkeiten zu fördern und eine unterstützende Umgebung für eine selbstbestimmte Lebensführung zu schaffen.

 

Bewerbung

Gut zu wissen

Bei Ihrer Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin oder zum Heilerziehungspfleger erwerben Sie alle notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse, die Ihnen eine fachkundige Arbeit in heilpädagogischen Einrichtungen ermöglichen. An der Luise-Kiesselbach-Fachschule für Heilerziehungspflege erwartet Sie zudem:

  • Unterricht in einem modernen Neubau mit digitaler Ausstattung und einem motivierten Kollegium.
  • Kleine Klassen für individuelle Betreuung.
  • Ein Standort im Herzen Münchens mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
  • Eine starke Vernetzung innerhalb der Stiftung ICP München, einem erfahrenen Arbeitgeber im Bereich soziale Arbeit.
  • Hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten und Praxisorientierung im Unterricht.
  • Vertiefungs- und Auswahlmöglichkeiten für Ihre individuellen Interessen.
  • Enge Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis

Während dem Heilerziehungspflegerischen Einführungsjahr bekommen Sie eine Praktikumsvergütung in Höhe von 600€.

Das Gehalt während Ihrer Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin oder zum Heilerziehungspfleger beträgt:

  • 1415,69 Euro pro Monat im ersten Ausbildungsjahr
  • 1477,07 Euro pro Monat im zweiten Ausbildungsjahr
  • 1578,38 Euro pro Monat im dritten Ausbildungsjahr

Sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, können diese ersten beiden Studienjahre z.B. nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz („Aufstiegs-BAföG“) gefördert werden. Im dritten Jahr absolvieren Sie dann ein einjähriges, vergütetes Berufspraktikum.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

An der Luise-Kiesselbach-Fachschule für Heilerziehungspflege ist auch der Weg zur passenden Praxisstelle nicht weit.
Die Stiftung ICP München bietet mit ihren Töchtergesellschaften eine große Vielzahl an verschiedenen Einrichtungen an.
Als Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger erwartet Sie ein breites Spektrum an möglichen Aufgabenbereichen – von der inklusiven Kindertageseinrichtung bis zum Wohnheim für Menschen mit Behinderung im Alter.
Ziel der Arbeit von Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern ist es, Menschen jeden Alters zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dazu begleiten, betreuen, pflegen und unterstützen sie Menschen mit Assistenzbedarf aller Altersgruppen. Ein weiteres wichtiges Element des Arbeitsalltages ist die Zusammenarbeit in einem vielseitigen, interdisziplinären Team mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen.

Unsere Ausbildungsleitung sorgt zusätzlich dafür, dass Sie bestens auf Ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden. Wir unterstützen Sie bei allen fachlichen und persönlichen Anliegen und begleiten Sie auf Ihrem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss. Unsere enge Zusammenarbeit mit unseren Einrichtungen gewährleistet, dass Sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Heilerziehungspflege mit!

Die Bayerische Staatsregierung zahlt jedem erfolgreichen Absolventen einer beruflichen Weiterbildung zum Meister oder einem gleichwertigen Abschluss den Meisterbonus. Der Bonus beträgt aktuell 3.000 € für Prüfungen, bei denen das Prüfungsergebnis nach dem 31. Dezember 2022 festgestellt wurde.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Ausbildung
Heilerziehungspflege (HEP)

Heilerziehungspflegerisches Einführungsjahr (HEJ)

Unser Kollegium

begleitet Sie mit Freude und Motivation auf Ihrem Weg zur Fachkraft! Sowohl mit den aktuellen Theorien als auch mit Methoden und der heilpädagogischen Praxis kennen sich unsere Lehrkräfte aus und setzen dies im Unterricht auf innovative und anschauliche Weise um. Unsere Blockwochen zu Themen wie Wahrnehmung und Sexualität, sowie der Schwerpunkt auf Kinaesthetics in der Pflege sind Beispiele für Highlights, die unser Schulleben bereichern.

Das Schulleitungsteam

Frau Settele und Herr Wagner sind unkompliziert für Sie erreichbar und haben stets ein offenes Ohr für die Anliegen der HEP Studierenden.
Eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Heilerziehungspflege ist in dieser Schule das gemeinsame Ziel, für das sich alle einsetzen! Die Freude am Lernen ist auf diesem Weg genauso wichtig wie die gegebene Praxisnähe und die Aktualität der Fachlichkeit.

Weitere Informationen zur Ausbildung in der Heilerziehungspflege

LUISE-KIESSELBACH-FACHSCHULE FÜR HEILERZIEHUNGSPFLEGE

Ihre Ansprechpartner/ -innen

Wir sind für Sie da und freuen uns über Bewerbungen von engagierten und interessierten Menschen, die ihre berufliche Zukunft im sozialen Bereich sehen.

Alena Settele

Schulleitung

Georg Wagner

Stellvertretende Schulleitung /Praxiskoordination

Emina Kazis

Schulverwaltung

STIFTUNG ICP MÜNCHEN

Ihre Ansprechpartnerin für den Praxiseinsatz

Christina Peric

Ausbildungsleitung

„Ideales Zusammenspiel von Theorie und Praxis“

„Wir sind eine kleine, aber sehr feine Ausbildungsstätte für Heilerziehungspfleger/-innen. Wir können individuell auf die einzelnen Studierenden eingehen. Der enge Bezug zur Praxis und die umfassende fachliche Begleitung sorgen für eine umfassende Ausbildung.“

Alena Settele
Schulleitung der Luise-Kiesselbach-Fachschule für Heilerziehungspflege