Geschichte: 50 Jahre ICP München

Das ICP kann auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken.

Bereits 1956 gründete Professor Dr. Albert Göb den „Verein zur Förderung spastisch gelähmter Kinder“. Dr. Göb war damals Leitender Oberarzt der Orthopädische Universitäts-Poliklinik in der Pettenkoferstraße in München sowie stellvertretender Landesarzt für Körperbehinderte und wollte eine Einrichtung schaffen, in der die Behandlung spastisch gelähmter Kinder erfolgen konnte.

Dies war eine wahre Pionierleistung, denn zu diesem Zeitpunkt gab es eine solche Förderstätte für spastisch gelähmte Kinder nicht. 

Das Münchener Spastiker-Zentrum war die erste Spezialeinrichtung dieser Art in der Bundesrepublik, Prof. Dr. Albert Göb war bis 1990 Ärztlicher Leiter und Vorsitzender des Vereins.

1960 wurde das Waschhaus auf dem Gelände des Altenheims St. Josef umgebaut. Dort konnte das Spastiker-Zentrum 25 Kinder aufnehmen.

 

In den folgenden Jahren wurde das Spastiker-Zentrum immer mehr erweitert und vergrößert.

1974/78 wurde das Berufsbildungswerk (BBW) im ICP eröffnet und ein Teil des Westbaus umgebaut..

1997 wird das MFZ Münchner Förderzentrum in Giesing eröffnet, 2008 folgt das MFZ in Freimann.

2001 stieß das in Spastiker-Zentrum zunehmend an funktionelle und räumliche Grenzen.

Der bauliche Zustand wies erhebliche Mängel auf, die sanitären Einrichtungen und die gesamte Haustechnik waren veraltet.
Außerdem reichte das Raumangebot für die große Nachfrage nicht mehr aus.

2002 wurde das alte Spastiker-Zentrum abgerissen und der Grundstein für den Neubau gelegt. 

Auch der Spatenstich für die Integrative Kinderkrippe „Kleeblatt“ erfolgte.

2004 wurde das neue Gebäude an der Garmischer Straße bezogen, gleichzeitig wurde
das Spastiker Zentrum umbenannt in ICP - Integrationszentrum für Cerebralparesen.